Rechtliches

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Angebote von Sonja Klein
Stand: Oktober 2026

Anbieterin

Sonja Klein
Online-Praxis Sonja Klein
Klapperweg 11
30966 Hemmingen

E-Mail: mail@praxis-sonjaklein.de

Diese Bedingungen gelten für alle Angebote der Anbieterin – für Einzelcoachings und Coaching-Pakete, Paarcoachings, Gruppenangebote und Workshops sowie für das Online-Retreat FEINfühlig inklusive der bereitgestellten Aufzeichnungen.

1. Geltungsbereich

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen der Anbieterin und ihren Kundinnen und Kunden über die von der Anbieterin angebotenen Leistungen geschlossen werden. Hierzu gehören insbesondere: Einzelcoachings und Coaching-Pakete, Paarcoachings, Gruppencoachings und Gruppenangebote, Workshops und Online-Veranstaltungen, Online-Retreats, im Zusammenhang mit diesen Angeboten bereitgestellte digitale Inhalte, Aufzeichnungen und Begleitmaterialien sowie sonstige vergleichbare Coaching- und Bildungsangebote.

1.2 Die konkreten Inhalte, der Umfang, die Dauer und die Vergütung der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung auf der Website, der Buchungsseite oder einer individuellen Vereinbarung.

1.3 Kundin bzw. Kunde im Sinne dieser AGB können sowohl Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sein. Die Angebote der Anbieterin richten sich jedoch vorrangig an Verbraucher.

1.4 Individuelle Vereinbarungen zwischen der Anbieterin und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (§ 305b BGB).

1.5 Abweichende Geschäftsbedingungen eines Unternehmers werden nicht Vertragsbestandteil, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt wurde.

1.6 Soweit einzelne Regelungen dieser AGB ausdrücklich nur für Unternehmer gelten, finden diese auf Verbraucher keine Anwendung. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben in jedem Fall unberührt.

2. Vertragsgegenstand

2.1 Gegenstand des jeweiligen Vertrages ist die Erbringung der in der jeweiligen Angebotsbeschreibung vereinbarten Leistung.

2.2 Die Anbieterin erbringt ihre Coaching-, Begleitungs- und Veranstaltungsleistungen grundsätzlich als Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Geschuldet werden die sorgfältige Durchführung der vereinbarten Leistung, persönliche Begleitung, Reflexion, Wissensvermittlung und gegebenenfalls die gemeinsame Erarbeitung individueller Fragestellungen und Lösungsansätze. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher, partnerschaftlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

2.3 Coaching setzt die eigenverantwortliche Mitarbeit des Kunden voraus. Die Anbieterin unterstützt und begleitet den Kunden, trifft jedoch keine Entscheidungen für ihn und gibt keine Garantie für das Erreichen bestimmter persönlicher oder sonstiger Ziele.

2.4 Soweit ausdrücklich ein Coaching gebucht wird, stellt dieses keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung dar. Die Tätigkeit der Anbieterin als Heilpraktikerin für Psychotherapie ist hiervon zu unterscheiden. Eine heilkundliche oder psychotherapeutische Behandlung ist nur dann Vertragsgegenstand, wenn dies ausdrücklich und gesondert vereinbart wurde.

2.5 Bei Paarcoachings besteht die Leistung in der gemeinsamen Begleitung der teilnehmenden Partner. Die Anbieterin übernimmt hierbei keine Verantwortung für Entscheidungen über die Fortführung, Veränderung oder Beendigung einer Beziehung und schuldet insbesondere keinen bestimmten Verlauf oder Erfolg des Paarcoachings.

2.6 Bei Gruppenangeboten, Workshops, Online-Veranstaltungen und Online-Retreats besteht die vertragliche Leistung in der Bereitstellung und Durchführung der in der jeweiligen Angebotsbeschreibung dargestellten Inhalte und Leistungen. Der konkrete Leistungsumfang, insbesondere Veranstaltungstermine, Programminhalte, Dauer, Teilnahmegebühr, technische Durchführung, etwaige Aufzeichnungen und deren Verfügbarkeitsdauer, ergibt sich aus der jeweiligen Angebots- oder Buchungsseite.

2.7 Soweit Aufzeichnungen, Downloads oder sonstige digitale Inhalte Bestandteil eines Angebots sind, werden diese für den in der jeweiligen Angebotsbeschreibung angegebenen Zeitraum zur Verfügung gestellt. Soweit auf diese Vertragsbestandteile die gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte Anwendung finden, bleiben die sich hieraus ergebenden Rechte des Verbrauchers unberührt.

3. Leistung

3.1 Art und Umfang der geschuldeten Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

3.2 Coachingtermine finden grundsätzlich online über Zoom statt. Die Dauer eines einzelnen Termins beträgt, soweit nichts anderes vereinbart wurde, 60 Minuten.

3.3 Bei Online-Veranstaltungen und Online-Retreats behält sich die Anbieterin vor, den zeitlichen Ablauf oder einzelne Programmpunkte aus sachlichem Grund in angemessenem Umfang zu ändern. Ein sachlicher Grund liegt insbesondere bei Erkrankung oder sonstiger Verhinderung einer Speakerin, bei technischen Problemen oder bei sonstigen Umständen vor, die außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs der Anbieterin liegen.

3.4 Ein Anspruch auf die Teilnahme einer bestimmten Speakerin oder auf die Durchführung eines bestimmten Programmpunktes zu einer bestimmten Uhrzeit besteht nur dann, wenn dies ausdrücklich als wesentliche Vertragsleistung vereinbart wurde. Die Anbieterin wird sich bei Ausfall eines Programmpunktes bemühen, soweit möglich einen angemessenen Ersatz anzubieten. Der Gesamtcharakter und der wesentliche Inhalt der gebuchten Veranstaltung dürfen durch Änderungen nicht erheblich verändert werden.

3.5 Muss eine Veranstaltung vollständig abgesagt werden und wird kein angemessener Ersatztermin oder keine gleichwertige Ersatzleistung angeboten, werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren erstattet. Weitergehende Ansprüche richten sich nach den Regelungen zur Haftung in diesen AGB.

3.6 Für die Teilnahme an Online-Angeboten benötigt der Kunde eine geeignete Internetverbindung sowie geeignete technische Endgeräte und gegebenenfalls die für die Teilnahme erforderliche Software. Die Bereitstellung und Funktionsfähigkeit dieser Voraussetzungen auf Seiten des Kunden ist nicht Bestandteil der Leistung der Anbieterin.

3.7 Ist eine Aufzeichnung Bestandteil des gebuchten Angebots, wird diese für den in der jeweiligen Angebotsbeschreibung angegebenen Zeitraum zur Verfügung gestellt. Ein Anspruch auf eine dauerhafte oder zeitlich unbegrenzte Verfügbarkeit besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Zwingende gesetzliche Ansprüche des Verbrauchers im Zusammenhang mit digitalen Inhalten bleiben unberührt.

3.8 Zugangsdaten zu Online-Angeboten sind ausschließlich für den jeweiligen Kunden bestimmt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben oder mehreren Personen zur gemeinsamen Nutzung überlassen werden, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

3.9 Die im Rahmen der Angebote zur Verfügung gestellten Unterlagen, Videos, Audiodateien, Aufzeichnungen, Texte, Übungen und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ausschließlich für eigene private Zwecke beziehungsweise im ausdrücklich vereinbarten Umfang genutzt werden. Eine Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung oder gewerbliche Nutzung ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.

3.10 Live-Veranstaltungen und Coachingtermine dürfen von Teilnehmern nicht ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung der Anbieterin und gegebenenfalls der übrigen Teilnehmer aufgezeichnet, gefilmt oder anderweitig mitgeschnitten werden. Soweit die Anbieterin selbst eine Veranstaltung aufzeichnet, werden die Teilnehmer hierüber im Vorfeld oder spätestens vor Beginn der Aufzeichnung informiert. Erforderliche datenschutzrechtliche Einwilligungen bleiben hiervon unberührt.

3.11 Außerhalb der vereinbarten Coachingtermine besteht kein Anspruch auf Beratung, Begleitung oder laufende Erreichbarkeit der Anbieterin per E-Mail, Messenger oder über andere Kommunikationswege. Organisatorische Nachrichten, insbesondere zur Terminvereinbarung oder Terminänderung, bleiben hiervon unberührt. Eine inhaltliche Beratung außerhalb eines vereinbarten Coachingtermins ist nur geschuldet, wenn dies für ein bestimmtes Angebot ausdrücklich vereinbart wurde.

3.12 Die Anbieterin ist berechtigt, zur Durchführung einzelner Leistungen geeignete technische Dienstleister und Plattformen einzusetzen, soweit hierdurch der Charakter der vereinbarten Leistung nicht verändert wird und die gesetzlichen datenschutzrechtlichen Vorgaben beachtet werden.

4. Mitwirkungspflichten des Kunden

4.1 Die Leistungen der Anbieterin beruhen auf Kooperation und eigenverantwortlicher Mitwirkung. Der Kunde verpflichtet sich, die für die Durchführung erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen und die vereinbarten Mitwirkungshandlungen rechtzeitig vorzunehmen.

4.2 Im Coaching entscheidet der Kunde selbst, welche Informationen er mitteilt und welche Impulse, Übungen oder Handlungsmöglichkeiten er umsetzt.

4.3 Der Kunde ist für seine körperliche und psychische Belastbarkeit grundsätzlich selbst verantwortlich. Sofern gesundheitliche oder psychische Umstände bestehen, die gegen die Teilnahme an einem Coaching, Gruppenangebot oder einer Veranstaltung sprechen könnten, ist gegebenenfalls vorab ärztlicher oder therapeutischer Rat einzuholen.

4.4 Coaching und Gruppenangebote ersetzen keine erforderliche medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten psychischen Krisen oder behandlungsbedürftigen Erkrankungen können andere oder weitergehende professionelle Hilfen erforderlich sein.

4.5 Der Kunde hat vereinbarte Termine rechtzeitig wahrzunehmen und dafür Sorge zu tragen, dass bei Online-Terminen die erforderlichen technischen Voraussetzungen vorhanden sind.

4.6 Technische Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden, insbesondere eine unzureichende Internetverbindung, ein ungeeignetes Endgerät oder Bedienungsprobleme, begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Wiederholung oder Erstattung einer von der Anbieterin ordnungsgemäß

angebotenen Leistung. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

4.7 Bei Gruppenveranstaltungen verpflichtet sich jeder Teilnehmer, persönliche Informationen anderer Teilnehmer, die ihm im Rahmen der Veranstaltung bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht ohne Zustimmung der betroffenen Person an Dritte weiterzugeben.

4.8 Vertraulichkeit: Die Anbieterin behandelt persönliche und vertrauliche Informationen des Kunden vertraulich und verwendet diese ausschließlich im Rahmen des jeweiligen Vertragsverhältnisses, soweit keine Einwilligung zu einer weitergehenden Nutzung vorliegt oder gesetzliche Pflichten eine Offenlegung erfordern. Soweit für die Anbieterin im konkreten Vertragsverhältnis gesetzliche oder berufsbezogene Verschwiegenheitspflichten gelten, bleiben diese unberührt.

5. Vergütung und Zahlung

5.1 Die Vergütung ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung oder einer individuell getroffenen Vereinbarung.

5.2 Sämtliche gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Gesamtpreise. Soweit aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer erhoben wird, wird diese nicht gesondert ausgewiesen.

5.3 Die Vergütung ist, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, mit Vertragsschluss fällig. Bei Coaching-Paketen, längerfristigen Angeboten oder sonstigen Leistungen können Teil- oder Ratenzahlungen vereinbart werden.

5.4 Die Zahlung erfolgt über die im jeweiligen Bestellvorgang angebotenen und über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelten Zahlungsmethoden oder, soweit im Einzelfall ausdrücklich vereinbart, über eine andere Zahlungsmethode. Bei Einschaltung des Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen Vertrags- und Datenschutzbestimmungen, soweit diese auf das jeweilige Zahlungsverhältnis Anwendung finden.

5.5 Bei Coaching-Paketen kann, sofern ausdrücklich angeboten, eine Ratenzahlung vereinbart werden. Die Höhe und Fälligkeit der jeweiligen Raten ergeben sich aus der entsprechenden Vereinbarung. Die Vereinbarung einer Ratenzahlung verändert nicht den vereinbarten Gesamtpreis des gebuchten Angebots, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

5.6 Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Anbieterin ist insbesondere berechtigt, nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Verzugszinsen und ersatzfähige Mahn- und Rechtsverfolgungskosten geltend zu machen.

5.7 Bei ausstehenden fälligen Zahlungen kann die Anbieterin weitere Leistungen bis zur Zahlung zurückhalten, soweit ihr dies gesetzlich gestattet und unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen zumutbar ist. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

6. Gewährleistung

6.1 Bei Coaching-, Veranstaltungs- und sonstigen Dienstleistungen schuldet die Anbieterin die vertragsgemäße und sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten persönlichen, gesundheitlichen, partnerschaftlichen oder sonstigen Erfolg.

6.2 Unterschiedliche subjektive Erwartungen des Kunden an Inhalt, Gestaltung oder persönlichen Nutzen einer Leistung begründen für sich allein keinen Mangel, sofern die konkret vereinbarte Leistung ordnungsgemäß erbracht wurde.

6.3 Soweit digitale Inhalte oder digitale Dienstleistungen Bestandteil des Vertrages sind und die §§ 327 ff. BGB Anwendung finden, gelten die dort vorgesehenen gesetzlichen Rechte des Verbrauchers

uneingeschränkt. Insbesondere bleiben die gesetzlichen Anforderungen an die Bereitstellung und Vertragsmäßigkeit digitaler Produkte sowie die gesetzlichen Abhilferechte des Verbrauchers unberührt.

6.4 Vorübergehende Beeinträchtigungen eines Online-Angebots aufgrund technischer Störungen, Wartungsarbeiten oder Störungen von Drittanbietern begründen nicht automatisch einen Mangel, soweit die Beeinträchtigung unerheblich und nur vorübergehend ist und von der Anbieterin nicht zu vertreten ist. Zwingende gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

7. Haftung und Verjährung

7.1 Die Anbieterin haftet unbeschränkt a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, b) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, c) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, soweit dieses anwendbar ist, d) bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie sowie e) in allen weiteren Fällen, in denen eine Haftung gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

7.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Anbieterin auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

7.3 Im Übrigen ist eine Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

7.4 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.

7.5 Die Anbieterin haftet nicht für Entscheidungen oder Handlungen, die der Kunde aufgrund eigener Einschätzung nach einem Coaching, Workshop, Online-Retreat oder sonstigen Angebot vornimmt, soweit die Anbieterin hierfür nicht nach den vorstehenden Bestimmungen verantwortlich ist.

7.6 Für technische Störungen oder Ausfälle von Kommunikations- oder Plattformanbietern, auf die die Anbieterin keinen Einfluss hat und die sie nicht zu vertreten hat, haftet sie nur nach Maßgabe der vorstehenden Haftungsbestimmungen.

7.7 Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen. Soweit ein Kunde Unternehmer ist, können abweichende Verjährungsregelungen nur gelten, soweit sie ausdrücklich vereinbart und gesetzlich zulässig sind.

8. Termine, Absagen, pauschalierter Schadensersatz

8.1 Einzeltermine und Coachings: Vereinbarte Termine können bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei verschoben oder abgesagt werden. Maßgeblich ist der Zugang der Absage bei der Anbieterin. Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kann die Anbieterin einen pauschalierten Schadensersatz in Höhe von 50 % des für den betreffenden Termin vereinbarten Entgelts verlangen. Bei einer Absage weniger als 12 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen kann die Anbieterin einen pauschalierten Schadensersatz in Höhe von 100 % des für den betreffenden Termin vereinbarten Entgelts verlangen. Dem Kunden bleibt in jedem Fall ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass überhaupt kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen, die durch eine anderweitige Belegung des freigewordenen Termins tatsächlich erzielt wurden oder zumutbar hätten erzielt werden können, sind zu berücksichtigen. Der Anbieterin bleibt der Nachweis eines höheren tatsächlich entstandenen Schadens vorbehalten, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Muss ein Termin seitens der Anbieterin beispielsweise wegen Erkrankung oder aus einem anderen wichtigen Grund abgesagt werden, wird ein Ersatztermin angeboten. Kann kein Ersatztermin vereinbart werden, werden für diesen Termin bereits gezahlte Beträge erstattet beziehungsweise bei Paketbuchungen nicht als in Anspruch genommener Termin gewertet.

8.2 Veranstaltungen mit fest vereinbartem Termin: Für Veranstaltungen mit fest vereinbartem Termin besteht nach Ablauf eines gegebenenfalls bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts grundsätzlich kein Anspruch auf eine kostenfreie Stornierung, soweit im jeweiligen Angebot keine abweichende Stornierungsmöglichkeit vorgesehen ist. Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts-, Kündigungs- und sonstige Rechte des Kunden bleiben unberührt. Die Nichtteilnahme an einer ordnungsgemäß angebotenen Live-Veranstaltung begründet grundsätzlich keinen Anspruch auf Erstattung der Teilnahmegebühr, wenn die Gründe für die Nichtteilnahme aus dem Verantwortungsbereich des Kunden stammen. Dies gilt insbesondere dann, wenn vereinbarte Inhalte zusätzlich als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt werden. Wird eine Veranstaltung durch die Anbieterin vollständig abgesagt und kein angemessener Ersatztermin oder keine gleichwertige Ersatzleistung angeboten, wird die gezahlte Teilnahmegebühr erstattet.

9. Laufzeit und Kündigung

9.1 Die Laufzeit richtet sich nach dem jeweils gebuchten Angebot.

9.2 Verträge über einzelne Coachings, Coaching-Pakete, Workshops, Online-Retreats und sonstige zeitlich begrenzte Angebote enden grundsätzlich mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistungen beziehungsweise mit Ablauf des vereinbarten Leistungszeitraums, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.

9.3 Coaching-Pakete müssen innerhalb von 6 Monaten ab dem ersten Coachingtermin in Anspruch genommen werden, soweit nichts anderes vereinbart wurde. Die Anbieterin stellt innerhalb dieses Zeitraums angemessene und zumutbare Möglichkeiten zur Terminvereinbarung zur Verfügung. Kann der Kunde einzelne Termine aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, innerhalb des vorgesehenen Zeitraums nicht wahrnehmen, werden Anbieterin und Kunde eine angemessene Lösung hinsichtlich der verbleibenden Termine vereinbaren.

9.4 Soweit ein Coaching-Paket vor vollständiger Inanspruchnahme aufgrund eines dem Kunden gesetzlich zustehenden Kündigungsrechts beendet wird, richten sich Vergütungs- und Erstattungsansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Regelungen über kurzfristig abgesagte bereits vereinbarte Einzeltermine gemäß Ziffer 8.1 bleiben hiervon unberührt, soweit deren Voraussetzungen vorliegen.

9.5 Bei Dauerschuldverhältnissen, insbesondere fortlaufenden Gruppenangeboten oder Mitgliedschaften, ergeben sich Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung. Gegenüber Verbrauchern gelten die zwingenden gesetzlichen Vorschriften über Vertragslaufzeiten, Vertragsverlängerungen und Kündigungsmöglichkeiten.

9.6 Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

9.7 Ein wichtiger Grund für die Anbieterin kann insbesondere vorliegen, wenn der Kunde trotz vorheriger Abmahnung wiederholt und erheblich gegen vertragliche Pflichten verstößt, andere Teilnehmer erheblich beeinträchtigt, rechtswidrige Inhalte verbreitet oder geschützte Zugangsdaten beziehungsweise Inhalte unbefugt an Dritte weitergibt. Eine vorherige Abmahnung ist nur erforderlich, soweit sie nach den gesetzlichen Vorschriften und den Umständen des Einzelfalls nicht entbehrlich ist.

10. Schlussbestimmungen

10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Kunde Verbraucher und hat er seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben zwingende Verbraucherschutzbestimmungen dieses Staates unberührt, soweit sie nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften Anwendung finden.

10.2 Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften über den Gerichtsstand. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Hannover Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis, soweit eine entsprechende Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist.

10.3 Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen können in Textform dokumentiert werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist. Der Vorrang individueller Vereinbarungen nach § 305b BGB bleibt unabhängig von ihrer Form unberührt, soweit keine zwingenden gesetzlichen Formvorschriften entgegenstehen.

10.4 Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder nicht wirksam in den Vertrag einbezogen worden sein, bleibt die Wirksamkeit des Vertrages und der übrigen Bestimmungen hiervon grundsätzlich unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder nicht einbezogenen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

10.5 Widerrufsrecht: Verbrauchern steht bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit dieses nicht aufgrund einer gesetzlichen Vorschrift ausgeschlossen ist oder unter den gesetzlichen Voraussetzungen erloschen ist. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage. Die Einzelheiten zu Voraussetzungen, Frist, Ausübung und Rechtsfolgen des Widerrufs ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

10.6 Vorzeitiger Beginn von Dienstleistungen: Soll eine Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, wird die hierfür gesetzlich erforderliche ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers gesondert eingeholt. Bei einem Vertrag über eine entgeltliche Dienstleistung erlischt das Widerrufsrecht erst mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung und nur dann, wenn der Verbraucher vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch die Anbieterin erlischt. Widerruft der Verbraucher einen Vertrag, nachdem er ausdrücklich verlangt hat, dass die Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, kann die Anbieterin unter den gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen verlangen.

10.7 Digitale Inhalte und Aufzeichnungen: Soweit dem Verbraucher digitale Inhalte, insbesondere Aufzeichnungen, Downloads oder vergleichbare digitale Inhalte, bereitgestellt werden und diese nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, gelten für einen Beginn der Bereitstellung während der Widerrufsfrist die gesetzlichen Vorschriften. Ein gesetzliches Widerrufsrecht hinsichtlich entgeltlicher digitaler Inhalte erlischt vor Ablauf der Widerrufsfrist nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vollständig erfüllt sind. Hierzu gehören insbesondere die ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers zum Beginn der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist, seine Bestätigung der Kenntnis vom hierdurch eintretenden Erlöschen des Widerrufsrechts sowie die gesetzlich vorgeschriebene Vertragsbestätigung. Die erforderlichen Erklärungen werden, soweit notwendig, gesondert im Rahmen des Bestell- oder Buchungsprozesses eingeholt.

10.8 Datenschutz: Die Datenschutzerklärung der Anbieterin ist unter www.praxis-sonjaklein.de/datenschutz abrufbar. Soweit für einzelne Angebote zusätzliche datenschutzrechtliche Informationen oder Einwilligungen erforderlich sind, werden diese gesondert zur Verfügung gestellt.

Fragen zu diesen Bedingungen beantwortet Sonja Klein jederzeit gerne per E-Mail an mail@praxis-sonjaklein.de.

Weitere rechtliche Hinweise findest Du in der Datenschutzerklärung und im Impressum.